Christoph Baumanns

Christoph Baumanns, fotografiert von Andreas Dahlmeier
Foto: Andreas Dahlmeier

 

Ich würde es mir dringend wünschen, dass es unter denen, die die Medien machen, eine Art Verschwörung gäbe, menschlich ermutigend zu sein.

Richard von Weizsäcker (1920-2015),
deutscher Politiker CDU),
Bundespräsident von 1984 bis 1994 

da komm ich her - da bin ich

Meine beruflichen Anfänge

An der Westfälischen Wilhelms Universität Münster studierte ich Germanistik, Philosophie und katholische Theologie. Nach verschiedenen Tätigkeiten in den Bereichen Redaktion und Veranstaltungsorganisation gestaltete ich ab 1995 die Öffentlichkeitsarbeit einer Bildungseinrichtung im Westmünsterland.

Letztlich ist auch öffentliche Kommunikation die Antwort auf eine Beziehungsfrage

Seit 1998 setze ich Themen in öffentliche Kommunikationsbeziehungen um. Mit meinen Ideen und Erfahrungen berate und begleite ich Organisationen, Unternehmen und temporäre Projekte wie Theater und Ausstellungen bei der Entwicklung und Realisierung von Public Relations-Konzepten. Mein besonderes Interesse gilt den Menschen in unternehmerischen Systemen – unternehmerischen Menschen und ihren schöpferischen Prozessen. Ich arbeite vornehmlich im Nonprofit-Bereich, bin aber auch für kleine, mittlere und große Unternehmen tätig.

Vom Niederrhein über Westfalen nach Nordhessen 

1960 am Niederrhein geboren lebte ich fast zwei Jahrzehnte im westfälischen Münster, bevor ich Ende 2004 in die documenta-Stadt Kassel wechselte. Ich bin verheiratet mit Ilse Müllner, habe einen erwachsenen Sohn, der schon im Beruf steht, und zwei Töchter, die noch zur Schule gehen.

Das gute Leben

Freundschaften pflegen - Liebe, Gerechtigkeit und Solidarität üben - Kinder wachsen erleben und darauf möglichst guten Einfluss nehmen - Geschichten schreiben, Bücher lesen, Musik hören, wandern - im Garten arbeiten, meditieren, nichts tun – das macht für mich ein gutes Leben aus.

Grünes Blatt auf der Baumrinde, fotografiert von Christoph Baumanns
Foto: Christoph Baumanns

 

Hingehaltene Hoffnung macht das Herz krank, / erfülltes Verlangen ist ein Lebensbaum.

Aus dem Buch der Sprüche,
Kapitel 13, Vers 12

Mein ehrenamtliches Engagement

Kinder, Jugendliche und Familien unterstützen, wirtschaftsethisches Denken fördern und das christliche Menschenbild in Medien und Kultur stärken – dafür setzt sich die Plansecur-Stiftung ein. Mehr als 50 Prozent der Spendengelder kommen sozialen Initiativen zugute.

Dazu vergibt die Plansecur-Stiftung jährlich ihren Förderpreis „Von Herzen zugeneigt“, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Er geht 2019 an die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Kassel/Nordhessen. Ausgezeichnet wird das ganze Team in Anerkennung seines vorbildlichen Engagements. Die Mitarbeiter*innen begleiten und unterstützen die Familien ab der Diagnose einer lebensverkürzenden Krankheit eines Kindes. Ihr Ziel ist es dabei die Lebensqualität des Kindes und die Familien zu stärken. 

 

 

 

 

Foto: Christoph Baumanns
  • Mitglied bei Artheon. Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche e.V.

Die 1992 gegründete Gesellschaft will den Dialog zwischen der Gegenwartskunst und den Kirchen fördern. Kunst und Religion sind Geschwister, beide suchen Antworten auf Grundfragen der menschlichen Existenz.

  • Vorstandsmitglied im Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde Sankt Familia, Kassel

Sankt Familia ist ein Lebens- und Glaubensort für Menschen unterschiedlichster Herkunft und Geschichte. Die Gemeinde bietet vielfältige geistliche und spirituelle Inspirationen und Veranstaltungen und öffnet für Kinder und Jugendliche Räume zum Zusammensein und sich Ausprobieren. Für Familien mit Kindern ist Sankt Familia qua Name eine beliebte Adresse. Die leidenschaftliche, großzügige und kompetente Mitarbeit vieler Ehrenamtlicher schafft ein pulsierendes Gemeindeleben. Sankt Familia steht wie nahezu jede katholische Kirchengemeinde vor großen Herausforderungen. Was ist ihr Platz in der Stadt? Welche Schwerpunkte und Organisationsformen bestimmen zukünftig das Gemeindeleben von Sankt Familia?